Jugend forscht Regionalwettbewerb 2026

Zwei spannende Wettbewerbswochen liegen hinter uns. Wobei, genauer gesagt, liegt ein halbes Jahr Planung, Enthusiasmus, Enttäuschung über gescheiterte Experimente, Aufrappeln und Neustarten und dann die Wettbewerbsteilnahme hinter uns. Wieder wurden schriftliche Arbeiten verfasst, Poster gestaltet und am Ende alles einer Fachjury präsentiert. Auch in diesem Jahr sind wir mir spannenden Projekten an den Start gegangen.

Ole und Scott (beide 9a) haben Zuchtbedingungen für Camembert-Schimmel optimiert und herausgefunden, dass man den Schimmel ohne großen technischen Aufwand mit Agar-agar und Milchpulver züchten kann.

Marja und Lieselotte (beide 10f) arbeiten schon seit fast zwei Jahren daran, wie man die negativen Folgen von Mikroplastik in Ackerböden durch Zusätze kompensieren kann. Dazu haben die beiden eng mit einer Wissenschaftlerin an der Freien Universität (Herzlichen Dank an Frau Dr. Maaß!) zusammengearbeitet und wurden von der Jury mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. 

Auch Schwermetall-Kontamination in Böden, eine Folge des Bergbaus, sind weltweit ein Problem für die Natur und die Landwirtschaft. Tamina (10b), Jonas (10c) und Alma (10f) wollten hier an einer Lösung finden und haben in ihrem Projekt daran gearbeitet, Kupfer-Ionen mithilfe von Pflanzen aus dem Boden zu holen. Dafür wurden sie von der Jury mit einem 2. Preis ausgezeichnet.

Mikroplastik-abbauende Pilze machten jüngst Schlagzeile, aber kann man das noch verbessern und technisch nutzbar machen? Diese Frage stellten sich Jesse (13.2) und Eddie (13.5). Dazu wurden verschiedene Mikroorganismen eine Woche lang an der Freien Universität auf ihre plastik-abbauenden Eigenschaften untersucht. Hierfür vergab die Jury einen 3. Preis.

Voller Stolz blicken wir auf unsere Projekte zurück und tüfteln bereits an den Experimenten für das nächste Jahr.

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